Fortbildung ist als selbstverständlicher Bestandteil psychotherapeutischer Berufsausübung zu sehen und definiert sich als eine Interaktion zwischen PsychotherapeutInnen als Lernenden, der sich ständig weiterentwickelnden wissenschaftlichen Erkenntnis, dem Berufs- und Praxisumfeld und ganz allgemein den Einflüssen der Gesundheitspolitik. (Auszug: Fortbildungsrichtlinie des BMGF)

Fortbildungsrichtlinie des BMGF

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Best of …Integrative Seminare. Teil 5: Authentizität, Kongruenz, Transparenz

Samstag, 09.03.2019, 10.00 - 19.00 Uhr

Kongruenz als Übereinstimmung von Erleben und Selbst ist eine intrapsychische Kategorie
und stellt eine wünschenswerte Funktionsfähigkeit dar, bei KlientInnen wie bei Psychotherapeut-
Innen. Wir können in diesem Sinne nicht kongruent genug sein.
In welchem Verhältnis stehen aber Kongruenz und therapeutische Kommunikation? Unser Erleben,
kongruentes wie auch inkongruentes, äußert sich unwillkürlich, zumeist nonverbal, und absichtsvoll.
Wir können uns nicht, noch sollen wir uns ständig kontrollieren. Dies ginge zu Lasten unserer
Spontaneität und Expressivität. Transparenz des eigenen Bezugsrahmens ist Teil einer übergreifenden
Authentizität. Das schließt Feedback und Selbsteinbringung bis hin zu persönlichen Mitteilungen
ein, mit dem Risiko, dass wir zum Ausdruck bringen, was weder kongruent noch von unbedingter
Wertschätzung und Verstehen geprägt ist. Wir können also zu wenig oder zu expressiv sein.
Welche Richtlinien lassen sich dafür ableiten, was wir freimütig kommunizieren? Das soll neben
einer theoretischen Klärung des Kongruenzkonzepts Gegenstand des Seminartags sein.

Ort: Zentrum OK, Onno Klopp Gasse 6/3, 1140 Wien

Kosten: € 155,-

Zahlungsschluss: 1. März 2019

Anmeldeschluss: 24. Februar 2019

Anrechenbarkeit: 4 Stunden Theorie-Wahlpflicht (Kat. 2, 4), 3 Stunden Supervision-Wahlpflicht und 3 Stunden Selbsterfahrung; Fortbildung für PsychotherapeutInnen

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